Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen

Akzeptieren

IDS 2013 ein großer Erfolg

„Die IDS 2013 war ein großer Erfolg für uns“ lautete das Urteil des Hinrichs Messeteams. Auf dem stark besuchten Stand informierten sich Kunden und Interessenten aus aller Welt über die Weiterentwicklung der Zahntechnik.



ERNST HINRICHS - seit 125 Jahren ein Inbegriff für Innovation, Qualität & Zuverlässigkeit - stellte auf der IDS 2013 neben den bewährten Verbrauchsmaterialien für die handwerkliche und CAD/CAM Fertigung das revolutionäre Fräsprojekt ProfiCAD 5 vor. Mit diesem  neu konzipierten 5-Achs-Simultan-Modellfrässystem wird zukünftig die Herstellung von gefrästen Modellen, die auf einem Intraoralscan basieren, endlich perfekt gelingen.

Das als Gebrauchsmuster rechtlich geschützte Modellsystem eröffnet die Möglichkeit sowohl Vollmodelle, wie auch Quadrantenmodelle, als Sägeschnitt- und Gegenbissmodelle herzustellen. Die Basis dafür werden vorgefertigte Gipsblanks auf Modellsockeln des bekannten Modellsystems Profident 2010 sein.  Der speziell dafür formulierte Gips stellt sicher, dass das Fräsergebnis den Wünschen der Zahntechniker in Bezug auf die optimale Spanbarkeit und die präzise, kantenstabile Wiedergabe selbst feinster Strukturen entspricht.



Das System ist als hoch wirtschaftliches By-side-System gedacht, um parallel zur Herstellung der Gerüste die gewünschte Modellsituation zu fertigen und damit den Workflow unmittelbar zu unterstützen. Die Systemvorteile sind die Fräszeit  unter einer Stunde und die optimale Passung durch eine vorgefertigte Modellsituation. Dabei hat sich die F&E Abteilung besonders die kostengünstige Herstellung in Größenordnung der BEL Verrechnungssätze als Ziel gesetzt.

Effizienz, Präzision und Alltagstauglichkeit, gepaart mit Preiswürdigkeit, sind für die Dentallabore notwendige Parameter, um in der Zukunft der digitalen Modellherstellung erfolgreich zu sein. Ab Herbst 2013 können auch Sie dabei sein. ERNST HINRICHS zeigt Ihnen dann, wie Ihre Modellzukunft aussehen wird.



(Quelle: ERNST HINRICHS GmbH, Stand 01.05.2013)

Modellherstellung - Digital trifft Tradition -

Subtraktive Modellherstellung auf Basis von Intraoral-Scandaten mit dem Traditionswerkstoff Gips

Durch  den Einzug moderner CAD/CAM-Technologien hat das Zahntechniker-Handwerk in den letzten Jahren einen rasanten Wandel erlebt. Diese Entwicklung beschränkte sich im Wesentlichen auf die Herstellung von Zahnersatz im Bereich der Kronen- und Brückentechnik anhand gescannter Modelldaten, wobei die Modelle zuvor nach Abdrucknahme traditionell mit Gips ausgegossen wurden. Nachdem die Entwicklung der Intraoralscanner mit großen Schritten vorangekommen ist und eine steigende Zahl von Systemen in den Praxen zur Anwendung kommt, stellt sich die Frage, wie die Dentallabore zu ihrem gegenständlichen Modell gelangen, um z. B. Abschluss oder Individualisierungsarbeiten vorzunehmen. Da bisher kaum labortaugliche Verfahren entwickelt worden sind, hat es den Anschein, als sei hier der zweite Schritt vor dem Ersten vollzogen. Das im Nachfolgenden beschriebene neu entwickelte „ProfiCAD 5“ System soll eine wirtschaftliche Möglichkeit aufzeigen, die jedem Labor die Anfertigung von Modellen anhand intraoraler Scandaten ermöglicht. Weiterhin so wird ein kleiner Einblick in weitere Modellherstellungsverfahren mit alternativen Materialien gegeben.

Additive Fertigungsverfahren
Die bisher am weitesten verbreiteten CAM-Verfahren für die Modellherstellung sind additive Verfahren wie zum Beispiel Druckverfahren, Stereolithographie-Verfahren oder Selektives Lasersintern (SLS). Bei diesen Rapid-Prototyping-Verfahren wird die Modellstruktur inklusive der erforderlichen Stützstruktur mittels Druckkopf schichtweise aufgebaut und per Lichtimpuls polymerisiert. Die Stützstruktur z. B. aus flüssigem Acrylharz wird hierbei, bedingt durch ihre geringe Verkettung, gelartig ausgehärtet.


(Gedrucktes Modell im Rapid-Prototyping-Verfahren)

Beim Stereolithographie-Verfahren erfolgt die Herstellung in einem Flüssigkeitsbad aus  lichtpolymerisierendem Kunststoff. Per Lichtimpuls wird der Modelldatensatz schichtweise in das Polymerbad übertragen und in Schritten von etwa 50 µm ausgehärtet. Bei den meisten Stereolithographie-Verfahren wird die Bauplattform während des Bauprozesses um die exakte Schichtstärke der Bauebenen stufenweise in das Polymerbad abgesenkt.


(Modell im Stereolithographie-Verfahren)

Beim Lasersintern oder Selektiven Lasersintern (SLS) werden die Modelle aus einem pulverförmigen Kunststoff durch Sinterung hergestellt. Per Laserstrahl wird der STL-Datensatz in Bauebenen von ca. 30-50 µm in ein Pulverbad übertragen und punktuell gesintert. Ähnlich dem Stereolithographie-Verfahren wird auch hier das Bauteil im Pulverbad abgesenkt.
Die relativ hohen Gerätepreise machen einen wirtschaftlichen Betrieb im Labor fragwürdig. Weitere große Herausforderungen bei diesen Systemen liegen in der Beherrschung der Verzugsneigung und der fortlaufenden, materialbedingten Kontraktion der verwendeten Baumaterialien. Diese kann bedingt  u.a. durch die schichtweise bzw. punktuelle Aushärtung oder Verschmelzung des Materials entstehen.  

Subtraktive Modellherstellung in Gipsronden
Bei der subtraktiven Modellherstellung bewegt sich der Zahntechniker in bereits bekanntem Terrain.    
Hier kommen die schon in vielen Laboratorien betriebenen CAD/CAM-Fräsanlagen, kombiniert mit Blanks aus dem Traditionswerkstoff Dentalgips, zum Einsatz.


(Modell im Gipsblank gefräst)

Voraussetzung ist hierbei eine 5-Achsen-Fräsanlage. Unterschnitte, divergierende Einschubrichtungen oder die Freistellung von Präparationsgrenzen lassen sich nur mit der zusätzlichen seitlich/schrägen Anstellung der Blanks über die fünfte Achse realisieren. Nachteil dieser Herstellung ist bisher das Generieren des Modells aus einem vollen Gipsblank. Die weitläufige seitliche Freistellung für die 5-Achsbearbeitung, das Mitfräsen der Fixierstreben, sowie der hohe Materialabtrag am Übergang zum Kiefer erhöhen die Fräszeiten deutlich. Verstärkt wird dieses Problem zusätzlich durch die erforderliche Bearbeitung der Modellbasis.  Hier muss das Fräsgerät aufwändige Loch- oder Reliefstrukturen gestalten, um eine spätere Platzierung der Modellsegmente auf einer Pin-basierten Arbeitsplatte zu ermöglichen. Das hierbei erforderliche Übermaß zur Kompensation von Fertigungstoleranzen der Basisplatten ist überdies der Präzision kaum zuträglich. Wird zur Zeiteinsparung auf die basale Bearbeitung des Zahnkranzes verzichtet, muss das Modell mit einem der etablierten Pin-Verfahren versehen und mit Gips gesockelt werden. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt eliminiert jedoch die Zeiteinsparung beim Fräsen und die Wirtschaftlichkeit der Herstellung. 

Subtraktive Herstellung im „ProfiCAD 5 System“
Das „ProfiCAD 5“ System der Firma Ernst Hinrichs geht einen völlig neuen Weg. Zwar wird auch hier mit einer 5-Achsen-Fräsmaschine ein Gipsblank bearbeitet, jedoch geschieht dies nicht im Vollblank, sondern in Pre-Form Blanks in Kiefer- bzw. Teilkieferform.


(Pre-Form Blank im Fräsgerät)

Die Bearbeitungszeit in der speziell für dieses Verfahren konzipierten 5-Achs-Simultan-Modellfräse ist sehr zeitsparend. Die weitläufige Freistellung des Zahnkranzes, das Anbringen von Fixierstreben sowie zeitaufwändiges Abtragen im Kieferbereich fallen zu Gunsten der Fräszeit fast völlig weg.  
Weiter optimiert wird die Maschinenlaufzeit durch die Vormontage der Pre-Form Blanks auf einer Pin-basierten Sockelplatte. Der Arbeitsschritt der basalen Bearbeitung entfällt somit vollständig, und die Fräszeit wird um einen weiteren, ansonsten erheblichen Zeitbedarf, verringert. Die Kombination Gips und Pin-basierte Basisplatte des bereits in vielen Laboren bekannten Modellsystems Profident 2010 sorgt dabei zusätzlich für höchste Präzision in allen Segmentbereichen.


(Pre-Form Blank in Bearbeitung)

Die Modell-Software des „ProfiCAD 5“ Systems ermöglicht eine präzise Positionierung  der Modelldatensätze im verfügbaren Fräsbereich, kann bei Bedarf die Präparationsgrenzen freistellen und erlaubt eine individuelle Einzelstumpfbearbeitung.


(Positionierung der Datensätze)

Nach der Bearbeitung im Fräsgerät werden die Pre-Form Blanks inklusive des Blankhalters aus der Maschinenaufnahme entnommen, von der Pinbasisplatte abgehoben und wie gewohnt weiter bearbeitet.


(Blank nach Endbearbeitung)

Im Bedarfsfall kann nun eine individuelle Einzelbearbeitung der Stumpfsegmente erfolgen. Diese werden nach dem Sägen auf der Pinbasisplatte reponierten und zurück ins Fräsgerät gesetzt. Selbst Präparationen mit geringen Platzverhältnissen und schwierigen Einschubrichtungen lassen sich so perfekt darstellen. Abschließend können die Modelle in gewohnter Manier einartikuliert oder zur Okklusionsprüfung im systemzugehörigen Fixator eingesetzt werden.


(Modelle im Fixator)     

Wurde bei den additiven Verfahren über erhebliche Systemkosten gesprochen, so kann man
diesen Aspekt beim „ProfiCAD 5“ System als labororientiert gelöst betrachten. Die Kosten für die Pre-Form Blanks sollen den gem. BEL abrechenbaren Modellkosten entsprechen. Das Frässystem, als By-Side-System gedacht, sorgt dafür, dass Sie parallel zu Ihrem vorhanden Frässystem und der Anfertigung der gewünschten Restauration Ihr erforderliches Modell herstellen und im besten Fall zeitgleich Restauration und Modell zusammen fertig gestellt haben.

Fazit
Durch die fortschreitende Entwicklung der dentalen CAD/CAM -Technologie wird sich das Berufsbild des Zahntechnikers weiter verändern. Die computergestützte Fertigung von dentalen Restaurationen hat sich bereits fest in der Branche etabliert, wobei bis dato auf Grundlagen von Abdrücken und Gipsmodellen gearbeitet wurde. Durch den Einzug moderner Intraoralscanner in die Zahnarztpraxen entsteht für die Techniker im Labor eine ganz neue Herausforderung. Wie komme ich zu meinem gegenständlichen Modell, um erforderliche Teil- oder Endbearbeitungen durchzuführen? Entscheidend wird sein, dass bei den gewählten Verfahren die Präzision der CAM-gefertigten Modelle mit der traditionellen Herstellung mittels Abdruck mithalten kann. Weiterhin werden die Fertigungskosten und die Auslastungsmöglichkeiten der Geräte von großer Bedeutung sein. Entstehungskosten oberhalb der BEL-Sätze werden sich kaum vermitteln lassen. Speziell für die Anwendung im Labor wurde das „ProfiCAD 5“ System der Firma Ernst Hinrichs entwickelt. Es bietet den Zahntechnikern die Möglichkeit, mit geringem Kosten- und Zeitaufwand den anstehenden Bedarf an Modellen aus dem Intraoralscan zu decken.

(Quelle: DZW ZahnTechnik, Ausgabe 5/13 / ERNST HINRICHS GmbH)

Betriebsausflug

AHOI, wir kommen.

Starke Leistung verdient auch Anerkennung und Entspannung!
Aus diesem Grund luden die Geschäftsführer Christian und Markus Rehse die Mitarbeiter der Firmengruppe ERNST HINRICHS GmbH / SILADENT Dr. Böhme & Schöps GmbH als kleinen Dank für ihren hohen Einsatz nach Bremerhaven und Bremen zum diesjährigen Betriebsausflug ein.

Die Firmengruppe ERNST HINRICHS / SILADENT exportiert in 70 Länder und verschifft auch über das
NTB North Sea Terminal in Bremerhaven Warensendungen per Seecontainer. Vor Ort erlebten die Mitarbeiter in dem leistungsstärksten Terminal Westeuropas mit über 3.3 Mio. jährlichen Containerbewegungen live, wie die in Goslar und Bad Sachsa produzierten Dentalwaren auf Großcontainerschiffe verladen werden. Die beindruckenden Containerbrücken mit einer Reichweite von 62,5 m erreichen die global höchste Container-Umschlag-Produktivität auf dem Nordkontinent.
Ein beeindruckendes Erlebnis in dem sonst kaum zugänglichen Zollbereich.
Danach folgte je nach Wunsch, der Besuch des Deutschen Auswandererhaus bzw. des Klimahauses in Bremerhaven. Mit hervorragend dargestellten Beispielen wurden die Schicksale der rund 7,0 Mio. deutschen Auswanderer nach Amerika und in andere Länder dargestellt. Vielen wurde dabei klar, unter welcher Not diese Menschen gelitten haben und unter welchen, sowohl entbehrungsreichen, als auch belastenden Bedingungen die Auswanderer Ihre Reise in unbekannte Länder antraten. Im Klimahaus konnten die Mitarbeiter die unterschiedlichen klimatischen Lebens- bedingungen der Menschen erleben. Vom Europäischen- bis zum Wüstenklima werden diese, doch sehr unterschiedlichen Lebensumstände, live demonstriert. Mancher verließ bei beiden Häuser doch sehr nachdenklich, jeder aber mit einer Fülle von tiefen Einblicken in das jeweilige Thema. „Diese Eindrücke werde ich in einem privaten Folgebesuch noch vertiefen“, war ein häufig gehörtes Fazit der Mitarbeiter.

Bremerhaven hinter sich lassend wurde, nach einem rustikalen Zwischenstopp mit Mittagsbuffet, dass mit einer breiten Palette an Fischbrötchen natürlich maritimen Bezug hatte, wurde Bremen erreicht. Eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Bremen war das nächste Ziel dieser Reise.In drei Gruppen erfuhr die Reisegesellschaft interessante Details über Bremen und seine Entwicklung. Nach einer individuellen Kaffeepause wartete das Fahrgastschiff MS Stadt Verden auf uns. Auf der Schiffsreise auf Weser und Aller war nun Schlemmen und Genießen bei einem umfangreichen Grillbüffet angesagt. Die Geschäftsführung nutzte diesen festlichen Rahmen, um dem Leiter der Entwicklung Stefan Tiehe für seine 10-jährige Betriebszugehörigkeit zu danken. Neben netten Gesprächen überraschte die Gäste ein bunter Strauß live vorgetragener internationaler Musicals durch das Ensemble von Musical-Affair.
In Original Kostümen wurde ein breiter Spannungsbogen vom leichten Musical wie Mama Mia bis hin zum dramatischen Eintauchen in die Tiefen der menschlichen Verwandlungsphänomene von Jekyll & Hyde geschlagen.                                                                                                            

Bestens gelaunt, gut unterhalten, vielfältig informiert und natürlich auch gut kulinarisch versorgt, erreichten wir dann wieder Goslar. Eine gelungene, runde Sache, darüber waren sich alle einig.

 

(Quelle: ERNST HINRICHS GmbH, Stand: 20.09.2012)

 

ERNST HINRICHS – 125 Jahre dentale Erfolgsgeschichte

Im Jahr 1888 gründet Ernst Hinrichs als Geschäftsführer eines Gipswerkes in Osterode am Harz seine eigene Dentalfirma. Zusammen mit dem Zahnarzt Dr. Kühns entwickelt er  die ersten zahntechnischen Abdruck- und Modellgipse. Die positive Resonanz auf diese weltweit ersten Dentalgipse mit verringerter Expansion und exakter Abbindezeit ermöglichten bald den Kauf eines Firmengrundstückes. Die Söhne Ernst und Richard Hinrichs treten im Jahr 1920 in die Firma ein. Es werden die ersten Modellhartgipse „Hinrizit“ und gipsgebundene Einbettmassen entwickelt. Durch Auf-stellung moderner, elektrischer Sicht- und Siebmaschinen wird die Qualität der Dentalpräparate ständig verbessert und der Weiterentwicklung der Zahntechnik angepasst.

Im Jahr 1938 feiert die Firma ihr 50-jähriges Bestehen. Der Kundenstamm umfasst mittlerweile das damalige Deutsche Reich und etliche Länder in Europa und Übersee.
Durch den Zweiten Weltkrieg verliert die Firma große Absatzgebiete im Osten Deutschlands und Europas. Dank des hohen Einsatzes aller Mitarbeiter gelingt es in den Nachkriegsjahren, die Leistungsfähigkeit der Firma und das hohe Qualitätsniveau  der Produkte wieder zu sichern. Frau Margot Hanke, die Tochter von Ernst Hinrichs jun., übernimmt 1959 die Geschäftsführung. Sie schafft es, viele durch den Krieg verlorene Auslandskunden wieder für die Hinrichs-Dentalprodukte zu begeistern.

Die Geschäftsführung geht 1985 auf Christian Rehse über. Unter seiner Leitung wird der Marktanteil der Firma intensiv ausgebaut. Wesentlich dafür sind die weitere Entwicklung und Einführung neuer Dentalwerkstoffe. Im Jahr 1988 feiert die Firma ihr 100-jähriges Bestehen. ERNST HINRICHS beteiligt sich regelmäßig an den internationalen Dental-Ausstellungen, an Werkstoffkursen und Fachseminaren. Die Expansion der Firma erfordert neue Produktions- und Lagermöglichkeiten. So verlässt die Firma Ernst Hinrichs 1990 nach über 100 Jahren ihren Gründungsort Osterode am Gipsmühlenweg und errichtet in Goslar ein modernes Firmengebäude mit zeitgemäßer Produktions- und Lagertechnik. Die rasante und erfolgreiche Entwicklung macht schon 1995 einen weiteren Hallenanbau erforderlich.

Insgesamt lagern in Goslar über 1200 to Dentalwerkstoffe, Strahlmittel und Poliermittel. Die Produktionstechnik wird ständig erweitert, durch neue elektronisch gesteuerte Pflugschaar-Mischer modernisiert und durch leistungsfähigere Abpackmaschinen ergänzt. Durch die Übernahme der Firmen Carl Schöps GmbH, Bad Sachsa (1983), Dr. Böhme GmbH, Bad Sachsa (1985), SILADENT-Technik GmbH, München (1996), und Röhrich GmbH, Berlin (2003) wird die Marktposition und Fachkompetenz gezielt ausgebaut.
             
Seit dem Jahr 1998 verstärkt Markus Rehse nach abgeschlossener Fachausbildung und einer längeren Auslandstätigkeit die Geschäftsführung. Die Produktlinie der phosphatgebundenen Einbettmassen „Hinrivest“ wird nun unter eigenem Firmenlogo vermarktet. Gleichzeitig werden Dubliersilikone und weitere Spezialgipse entwickelt. Ernst Hinrichs errichtet eine weitere Lagerhalle und eine neue hochmoderne Silo- und Produktionsanlage. Weltweit beliefert Ernst Hinrichs um die Jahrtausendwende mehr als 150 Großhändler in 75 Ländern.

Mit der Übernahme eines weiteren Produktionsbetriebes in Bad Sachsa festigt die Firmengruppe ihre Position als Marktführer für Dentalgipse und Einbettmassen in Deutschland und Europa. Durch die Einführung neuer CAD/CAM-Produkte, der Ausweitung des Angebotes in der Gusstechnik und bei den Prothesenkunststoffen wird das Produktportfolio erweitert.


Seit 2010 steht den Kunden ein umfangreiches Sortiment an fräsbaren Werkstoffen unter der Marke „BioStar“ zur Verfügung Den aktuellen, technologischen Veränderungen in der dentalen Welt und den zahnmedizinischen Anforderungen stellt sich das Unternehmen durch permanente Forschung und Entwicklung. So bereitet das Unternehmen aktuell die Einführung eines einzigartigen CAD/CAM-basierten Modellherstellungssystems noch im 3. Quartal dieses Jahres vor. Der hoch innovative Ansatz wird in der Branche für Furore sorgen.

2013 feiert ERNST HINRICHS, als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen, das 125-jährige Bestehen. Die beiden Geschäftsführer Christian und Markus Rehse sind sich sicher, dass es gelingen wird, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens in der und für die Zahntechnik fortzusetzen.

(Quelle: ERNST HINRICHS GmbH, Stand: 05.02.2013)

Beeinflußt die starke Einfärbung die Qualität der Dentalgipse?


Vorwort:

Dem Zahntechniker werden in der letzten Zeit stark eingefärbte Dentalgipse oder Anmischflüssigkeiten zur individuellen Farbgestaltung des Modells angeboten. Damit ist das Labor nicht mehr auf die herkömmlichen vom Hersteller festgelegten Einfärbungen angewiesen und kann den Zahnarzt bei der Präsentation mit neuen Modellfarben überraschen. Wie reagieren jedoch die Dentalgipse auf die sehr hohen Farbzugaben bzw. die farbigen Anmischflüssigkeiten? Sind diese Dentalgipse grundsätzlich auch für hochwertige Arbeiten geeignet? Diese Fragen hat ERNST HINRICHS GmbH in einer umfangreichen Untersuchung zu klären versucht.

Der Wunsch des Zahntechnikers nach intensiver und individueller Einfärbung des Dentalgipses ist altbekannt. Die Dentalgipshersteller bieten daher eine große Palette von unterschiedlichen Einfärbungen an, um diesen Anspruch zu erfüllen. Auch sind Sonderfarben bei einigen Herstellern auf Wunsch lieferbar.In den letzten Jahren werden Dentalgipse mit extrem intensiver Einfärbung angeboten. Außerdem sind auch eingefärbte Anmischflüssigkeiten auf den Markt gekommen, die eine intensive und spezielle Farbgestaltung der Gipsmodelle durch den Techniker im Labor ermöglichen. Das Labor ist damit nicht mehr an die herkömmlichen und vom Hersteller festgelegten Gipsfarben gebunden und kann den Zahnarzt mit neuen Modellfarben überraschen. Durch diese spezielle Farbwahl soll der Unterschied zum Wettbewerb auch farblich dokumentiert und eine besonders gute Präsentation beim Zahnarzt erreicht werden.

Die Zielrichtung ist verständlich und als PR-Aktion durchaus willkommen. Abfärbungen an Händen und Geräten werden dafür in Kauf genommen. Es stellt sich aber die Frage, in wie weit der hohe Farbanteil im Dentalgips oder in der Anmischflüssigkeit Auswirkungen auf die technischen Daten hat. In einer umfangreichen Untersuchung hat die Firma ERNST HINRICHS GmbH verschiedene Testserien mit ihren eigenen Dentalgipsen und Wettbewerbsprodukten hinsichtlich der Auswirkungen auf die in der DIN ISO 6873 geforderten Qualitätsstandards und Verarbeitungseigenschaften geprüft.

Wurde der Farbanteil des Dentalgipses über die Normaleinfärbung hinaus ausgedehnt, waren bei allen Testreihen Qualitätsverluste zwangsläufig die Folge. Die Kristallbildung des Gipses wurde durch die hohen Fremdbeimischungen negativ beeinflußt und die Druckfestigkeit sowie die Biege/Zugfestigkeit bis zu 7,5 % verringert. Gleichzeitig stieg die Abbindeexpansion des Grundmaterials deutlich an. Eine vergleichbare Reaktion war bei den eingefärbten Anmischflüssigkeiten zu beobachten. Auch hier wird die Druckfestigkeit, gemessen nach den Vorgaben der DIN ISO 6873 (1 h), aufgrund der stark verlängerten Abbindezeit deutlich geringer. Außerdem wurde bei allen Testreihen ein Anstieg der Expansion nach 24 Stunden beobachtet. Hauptursache sind die stark verlängerten Abbindezeiten, die eine spezielle Einstellung des Grundmaterials erfordern.

Sollen die von den Technikern erwarteten normalen Verarbeitungszeiten von ca. 5-8 Min. bei den Gipsen des Typs III und IV erreicht werden, sind hohe Zudosierungen von Abbindebeschleunigern notwendig. Die Abbindezeiten verlängern sich bei Verwendung der eingefärbten Anmischflüssigkeiten auf bis zu 40 Minuten und erlauben keine schnelle Entformung des Modells mehr. Eine Bearbeitung ist unter 60 Minuten nicht möglich. Verkürzt man diese chemischen Reaktionen durch Beigabe weiterer Additive, besteht die Gefahr von Ausblühungen oder Festigkeitsverlusten des Gipsmodells.

Die Verarbeitung von stark eingefärbten Modellhartgipsen oder Superhartgipsen sowie der Einsatz von eingefärbten Anmischflüssigkeiten kann daher nur den Zahntechnikern empfohlen werden, die anstelle von Passgenauigkeit (lege artis) das individuell eingefärbte und technisch nicht anspruchsvolle Schaumodell in den Vordergrund stellen wollen.

(Quelle: ERNST HINRICHS GmbH)

Service

Die ERNST HINRICHS Dental
Service-Hotline
0 53 21 - 5 06 24

bei technischen Problemen
0 53 21 - 33 49 584

hinripart cad

Imagefilm

imagefilm youtube

Wir bilden aus!

Wir bilden aus!

Social Media

Newsletter

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter!

Onlineshop

Neue Produkte

YouTube-Kanal