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1. Vorbereitung

Voraussetzung für ein optimales Ansetzen der Gipsmischung sind saubere Arbeitsgeräte ohne Rückstände. Diese würden zu negativen Veränderungen von Abbindezeit und Expansion der angesetzten Mischung führen.

Der Gips sollte möglichst unter Vakuum und im abgewogenen Wasser/Gipsverhältnis angemischt werden, wobei der Gips in das Wasser eingestreut wird. Dauer und Intensität des Rührens ist aus den Unterlagen der Hersteller zu entnehmen. Ein Abmessen von Wasser und Gips nach Gefühl führt automatisch zu großen Schwankungen und einem schlechten Ergebnis.

2. Anmischwasser

Dentalgipse sollten grundsätzlich mit destilliertem Wasser in Raumtemperatur angerührt werden. Leitungswasser ist aufgrund seiner schwankenden Temperatur und unterschiedlichen Härtegraden (je nach Region) nicht zu empfehlen. Im Leitungswasser sind Mineralien sowie Chloride, Sulfate und Karbonate enthalten, Durch diese Bestandteile kann die Kristallisation zum Dihydraht negativ beeinflusst und die Qualität des Dentalgipses entsprechend vermindert werden. Bei extrem hartem Leitungswasser können Veränderungen der Abbindezeit auftreten.

4. Ausgießen und Abformung

Es sollte nur eine Menge angerührt werden, die für 2-3 Abdrücke reicht. Mit dem Ausgießen sollte sofort nach dem Anmischen begonnen werden. Der Einsatz eines Rüttlers verhindert Blasenbildung und wirkt sich positiv auf die Fließfähigkeit und Druckfestigkeit aus. Grundsätzlich sollte der Dentalgips unter leichtem Vibrieren in kleinen Portionen von der Seite der Abformung eingefüllt werden, damit weder Luft noch überflüssiges Wasser eingeschlossen werden können. Nach Ende der Verarbeitungszeit darf nicht mehr vibriert werden, da anonsten die Bildung der Kristalle behindert und damit die Festigkeit des Gipses geschwächt wird. Es ist empfehlenswert, während der Erstarrung des Dentalgipses die ausgegossene Abformung mit den Zahnkronen nach unten zu legen. Durch die bessere Sedimentation wird die optimale Gipshärte erreicht und das Austrocknen kann über die größere Oberfläche zügig erfolgen.

3. Einstreuen

Der Gips muß zügig und gleichmäßig innerhalb von 10 Sekunden ins Wasser eingestreut werden. Nach EN ISO 6873 beginnt die Zeitmessung, wenn Wasser und Pulver das erste Mal in Kontakt kommen. Nach einer Sumpfzeit des Gipses von 20 Sekunden kann das Durchspateln erfolgen. Beim Mischen in einem Vakuumgerät wird eine höhere Mischqualität erreicht und Zeit gespart.

Manuelles Anmischen erfordert ca. 60 Sekunden, maschinelles 30 Sekunden. Dabei soll das Vakuum nicht zu hoch sein. Abdruckgipse (Kl. 1) werden grundsätzlich bei manueller Rührzeit in 30 Sekunden angerührt. Das Nachschütten von Wasser oder Gipspulver, bei zu dünner oder dicker Konsistenz, greift in den Abbindeprozess ein und schädigt das Kristallgefüge des Gipses.

5. Gips beschneiden und modellieren

Dentalgipse werden auf eine exakte Abbindezeit eingestellt. Beträgt bei Modellhartgipsen z.B. die Abbindezeit (Erstarrungsende) 10 - 12 Minuten, kann der Gips ca. 5 Minuten verarbeitet werden (ca. 1/2 Erstarrungszeit).

Verliert der Gips seinen Oberflächenglanz, kann er ca. 1 Minute lang modelliert werden. Danach setzt die Erstarrungszeit ein, in der keine Bearbeitung mehr erfolgen darf, um den Prozeß der Kristallbildung nicht zu beeinflussen.

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